01 September, 2008

August 2008

So! Der August ist schon wieder vorbei, und wie angekündigt stand er ganz im Zeichen von Lena’s Hochzeit!

Als letzte vor-hochzeitliche Unternehmung war ich am 02. August mit Lena und ein paar von Björn’s Freundinnen samt Hunde-Duo und 6 Wochen altem Säugling auf dem Rotweinwanderweg an der Ahr unterwegs und anschließend im „Wurstkessel“ essen (wo es übrigend fast keine Würste gibt- ich war schwer enttäuscht!). Im Gegensatz zu den anderen war ich nicht in Mount Everest-Montur -statt Trekkingschuhen Sneaker und statt 30-l-Rucksack eine Umhängetasche- und mußte mir deswegen Hohn und Spott gefallen lassen, aber der Spaziergang war nun wirklich kein Vergleich mit den 9-Stunden-Touren mit meinen Eltern damals in den Alpen.

Und dann war das 'normale‘ Leben erstmal vorbei und los ging’s in den 3-wöchigen Hochzeits-Ausnahmezustand. Unglaublich, wie schnell das dann auf einmal alles ging! Bis zum Polterabend war alles noch ganz easy- 1 mal wöchentlich Treffen wegen des Auftritts, hier und da ein bißchen Planung für den Junggesellinnenabschied, noch genug Zeit für Outfit-Fragen... und dann kam der Polterabend und mit ihm 1.) die Erkenntnis, daß es nur noch 2 Wochen bis zur Hochzeit sind und ich habe –AAAAHHHH!- ja weder Kleid noch Schuhe noch Tasche noch Schmuck noch sonstirgendwas!!!, und 2.) haufenweise Fragen zum Junggesellinnenabschied. Die Woche nach dem Polterabend (P.S. erinnert mich bei Bedarf bitte daran, daß ich NIE einen Polterabend ausrichten werde! Kaum waren alle Scherben aufgesammelt und im Container, wurde der auch wieder umgekippt und –keine halben Sachen- einmal quer durch die ganzen Scherben gezogen. Ergebnis: prima Keramikstaub) ging rasend schnell vorbei, und am 16. versammelten wir uns zu 18 im Café Nottebrock, um Lena offiziell aus dem Juggesellinnendasein zu verabschieden. (leider keine Bilder von mir, evt. später mal von anderen)

Nach einem -wie immer leckeren- Frühstück im Nottebrock ging's mit 15 Mann zum Hochseilgarten- es haben sich alle auf den Fortgeschrittenenkurs und dort sogar auf die schwierigeren Elemente getraut! An dieser Stelle kann ich allen nur wärmstens empfehlen, selber mal im Waldkletterpark in Bad Neuenahr vorbeizuschauen- die Anlage ist toll, die Leute da ziemlich locker -kamen zu spät und es war trotzdem kein Problem-, man kann da auch grillen und einfach so abhängen, und, also, die Riesenseilbahn, mes amies, die Riesenseilbahn war bombastisch!!

Danach dann zum Vorglühen und Akkord-Duschen bei mir und dann mit der Bahn (seitdem wir alles über Penisringe wissen) ab nach Köln in’s Rodizio Pantanal. Seitdem frage ich mich, ob es da nicht irgendeinen Irrtum gegeben hat- so, wie Lena der Sambatänzerin gezeigt hat wie’s wirklich geht, sollte man meinen sie wäre mindestens Halb-Brasilianerin, nicht Halb-Spanierin.

Ich fand’s Essen wie schon beim letzten Mal super (Reis und schwarze Bohnen sind zusammen der Kracher!), war dementsprechend gut vollgefressen und eher träge als es darum ging, anschließend noch Tanzen zu gehen.

Wir waren dann bis 3 im Waschsalon, wollten anschließend noch in’s Goldfinger (zu voll) und in die Klapse (zu teuer), landeten letztendlich in einer kleinen Cocktailbar in der Nähe vom Westbahnhof und haben uns um 4 auf den Heimweg gemacht. Ich hoffe, Lena hatte ordentlich Spaß- ich hatte ihn auf jeden Fall.

Und dann -tatarataa!- kam auch schon die Trauung! Erstmal Freitag im Standesamt (hatte dummerweise keinen Fotoapparat dabei, ich Blöd- war aber wirklich schön! Die Standesbeamtin bezeichnete Lena als Hexe und Björn als Kämpfer, Lena’s kleiner Neffe Matteo hatte mit seinen drei Jahren schon Einwände, dann kam das Ja-Wort, ich verdrückte natürlich ein paar Tränen, und Steffi blieb unglaublich bewundernswert ruhig (Rescue-Tropfen unnötig) und dann, der große Tag, the Big Kahuna, in Bad Honnef (eins muß man Bad Honnef lassen- die haben da echt eine süße kleine evangelische Kirche).

Ich habe ehrlich gesagt nicht die leiseste Ahnung, was die Pfarrerin da vorne so alles erzählt hat, ich mußte mich nämlich schon beim Einzug in die Kirche voll und ganz darauf konzentrieren, nicht dann schon loszuheulen. Zum Glück habe ich bei Judith’s Solo gesehen, daß Simone schon vor mir Taschentuchbedarf hatte, so daß ich mich ab da ein bißchen gehen lassen konnte- habe nicht als erste geheult, Glückwunsch an mich selbst! Apropos heulen: Steffi, bei der wir alle gedacht hatten, wir müßten sie unter Drogen setzen, sah im richtigen Moment eine Spinne auf Lena’s Kleid und war abgelenkt. Also kein hysterisches Schluchzen, keine Ohnmacht, nicht mal ein bißchen Hyperventilieren... ehrlich gesagt, ich war ein kleines bißchen enttäuscht- hatte mir von ihr eine bessere Show erwartet. Hier ein paar Fotos in und nach der Kirche:

Braut und Vater derselben:

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Eine Runde Applaus:

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Mission accomplished:

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Da girls:

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Steffi & Veri:

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Steffi & Luz (farblich aufeinander abgestimmt):

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Jan und ich:

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Anschließend ging’s dann nach Sankt Augustin in’s Golfhotel- mitten im Grünen, definitiv eine schöne Location. Das Wetter hat größtenteils auch mitgespielt- es hatte nur kurz vor der Kirche ein bißchen geregnet und als Lena im Hotel ankam:

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Der weitere Ablauf sah dann aus wie folgt:

Klassische Hochzeitsfotos...

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... Knutschereien...

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... Brautstrauß-Werfen (Steffi hat ihn gefangen)...

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... Himmelslaternen...

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...Hochzeitswalzer... (wunderschöne Musik und keine Fußtrampler)

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... und last but not least, unser gefürchteter, appetitverschlagender Auftritt, der dann so aussah:

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Also, ich muß gestehen, daß ich wirklich tierisch Spaß hatte, mich da vorn zum Affen zu machen, hätte ich nie gedacht! Anscheinend schlummerte da eine Rampensau unter meiner *hust* schüchternen Fassade... Jedenfalls, es ist alles gut gegangen, und die vielen Trainingseinheiten haben sich ausgezahlt- bin vollkommen zufrieden (wer sich den Auftritt mal ansehen will, bitteschön).

Das Gleiche gilt überhaupt für die gesamte Hochzeit: das Wetter hat super mitgespielt, bis auf ein paar Patzer (die Hochzeitstorte ist nicht angeliefert worden, unser Eisgeschenk ist in die Hose gegangen) hat alles so geklappt wie es sollte, Lena und Björn waren ein entspanntes, lockeres, wunderschönes Brautpaar, alle hatten Spaß... was will man mehr??

Ich freue mich unglaublich für Lena und Björn, daß sie diesen Schritt gegangen sind, und wünsche ihnen alles, alles Liebe für ihr weiteres gemeinsames Leben!

31 Juli, 2008

Juli! Längst überfällige Fotos...

... zum Beispiel aus Jan’s & meiner Woche in Holland. Nach einigem Hin und Her- eigentlich wollten wir mit Freunden für ein verlängertes Wochenende fahren, aber für so eine angefressene Woche wollte uns niemand ein Ferienhaus vermieten. Weil es anders nicht ging sind Jan und ich also alleine, dafür aber für eine ganze Woche gefahren und hatten ein riesiges Haus (Platz genug für 6 Personen) für uns allein. Hier das erste Foto- der Kühlschrank 2 Minuten nach Einmarsch der Deutschen. Hey, immerhin ist es holländisches Bier- wir sind fremden Kulturen gegenüber sehr offen!

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Natürlich sind wir als Erstes zum nächsten Strand gefahren, und Leute, ich kann Euch nur den wunderschönen Strand von Vrouwenpolder an’s Herz legen! Viel Platz in alle Richtungen, schöne Dünen, wenig los (verglichen zum Beispiel mit Domburg)- ach, macht Euch selbst ein Bild:

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Zum Schwimmen war's zwar leider zu kühl, und vor allem mit der steifen Brise war's leichtgeschürzt schon grenzwertig, aber es hat größtenteils die Sonne geschienen und in den windgeschützten Dünen konnte man es wunderbar aushalten.

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Eigentlich schon zu wunderbar, ich habe mir nämlich direkt am 2. Tag einen Sonnenbrand geholt und mußte am nächsten Tag mit Jan’s Hemd rumlaufen.

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Wie kommt es eigentlich, daß Männerhemden selbst dann viel zu groß sind, wenn der Mann nur ein paar Zentimeter größer ist als man selbst und eher drahtig als muskelbepackt ist? Das wird auf ewig ein Rätsel bleiben. Genauso wie es sein kann, daß man einen ganzen Koffer Klamotten, aber trotzdem nichts Passendes dabei hat und sich beim anderen bedienen muß?

Das Ferienhaus das wir gemietet hatten war super, da gab’s nichts zu meckern- Platz genug für 6 Leute, alles schön hell, eigener Steg (der auf einen trüben Dümpelteich inmitten einer Ferienhaussiedlung führt, aber immerhin), Küche gut eingerichtet, Preis war auch in Ordnung, und das Örtchen Kortgene versprüht typisch holländisch-adretten Charme ohne Ende. Wer mal nach Noord-Beveland möchte und nicht unbedingt direkt am Meer wohnen muß (15 Minuten mit dem Auto nach Vrouwenpolder), dem kann ich nur empfehlen, sich hier mal umzusehen. Leider waren wir extrem fotofaul- aber dafür waren wir auf jeden Fall nicht zum letzten Mal da.

Unsere Aktivitäten in der Woche sind schnell aufgezählt- Strand; einkaufen; Fritten speciaal und sehr dubiose, aber in ihrer Ekelhaftigkeit sehr geile Fleischkroketten essen; Fußball gucken (war ja EM- übrigens war es schon herzzerreißend, daß die Holländer rausgeflogen sind, sie hatten nämlich ganz andere Pläne, wie man überall sehen konnte), uns eine Monk-Folge nach der anderen reinziehen, Musik machen (Jan) und Prince of Persia spielen (ich).

Was mich direkt zum nächsten Punkt führt: die Playstation 2. Jan hatte mich also im Urlaub mit Prince of Persia angefixt (ich nehme an, um mich ruhigzustellen, was ein bißchen zu gut funktioniert hat...), und da ich in meinem noch frühen Suchtstadium zumindest noch mitbekommen habe, daß es unkommunikativ und unsozial wäre, die ganze Zeit bei Jan zu zocken, war meine Playstation-Zeit begrenzt. Und es ergab sich zu der Zeit, da ich mich dereinst in den ortsansässigen Promarkt begab. Eigentlich wollte ich nur einen USB-Stick kaufen, und den kaufte ich auch- zusammen mit leeren CD-Hüllen und einer Playstation 2 samt Spiel. Das war wirklich überhaupt nicht geplant und ist somit mein bislang teuerster Spontankauf (aber ehrlich, sie ist klein –winzig!- und silbern, und überhaupt war sie ganr nicht sooo teuer). Naja, manchmal überrasche ich mich noch selbst. Allerdings scheine ich mittlerweile offiziell zu alt für’s Zocken zu sein- der übereifrige Spielefreak (hat alle Konsolen, alle Spiele, alles alles alles durchgespielt- nur Freunde hat er wahrscheinlich keine) fragt mich freundlich, ob das für meinen Sohn sei... Um so niederschmetternder, da das Spiel erst ab 16 freigegeben ist- ich muß für Zockerhirn also mindestens ausgesehen haben wie Mitte 30- oder wie eine Frau, die ihrem 8-jährigen Sohn ein Brutalospiel schenkt. Ich versuche noch immer zu entscheiden, was schlimmer ist.

Das Spiel ist übrigens "Grand Theft Auto : Vice City Stories“ und genauso wie PoP hochgradig suchtfördernd, so daß ich momentan einen großen Teil meiner Freizeit damit verbringe, Leute aus ihren Autos zu zerren oder von ihren Motorrädern zu treten, nicht zahlende Freier zu verprügeln, Ladenbesitzer zu erpressen, rivalisierende Gangs per Pumpgun plattzumachen und Drogen von A nach B zu bringen. ... bitte erzählt’s nicht meinen Eltern. Ich versteh‘ ja auch nicht, warum das so einen Spaß macht- wahrscheinlich bin ich tief in meinem Inneren eigentlich keine kaufmännische Angestellte sondern ein Gangster, und das Spiel befriedigt mein Badass-Gen.

Aber naja, immerhin habe ich darüber meine sozialen Kontakte noch nicht ganz verkümmern lassen (wie schon gesagt, noch frühes Suchtstaduim) und habe mich unter anderem dazu bewegen lassen, zu Coco & Niko’s Hochzeit zu gehen, auf die ich mich auch schon lange gefreut habe. Zu Recht, wie sich herausgestellt hat- es war wirklich ein rauschendes Fest! Tolles Essen, nette Leute, witziges Programm- kein Wunder, daß wir erst um 5 (halb 6?) nach Hause gegangen sind. Coco hat mir hinterher erzählt, sie hätte den ganzen Tag über Kopfschmerzen gehabt und wäre ein wenig gestresst gewesen, aber davon ist ihr nichts anzumerken gewesen: Leider waren wir auch hier zu sehr damit beschäftigt, Kölsch zu vernichten als daß wir viele Fotos gemacht hätten, so daß auch hier die Auswahl recht mager ist und ich mich nur auf dieses eine Bild vom frischgebackenen christlichen Brautpaar beschränken kann:

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Coco & Nico, ich wünsche Euch alles, alles Liebe & Gute!!

So, und das war's dann auch schon wieder mit dem Juli! Im nächsten Monat steht dann ganz groß "Lena & Björn’s Hochzeit“ auf dem Kalender, quasi unser gesellschaftliches Event des Jahres, und ich bin zwar einerseits fast so nervös wie das Brautpaar, andererseits kann ich‘s aber auch gar nicht mehr abwarten!

16 Juni, 2008

Die fetten Jahre sind vorbei

Liebe Freunde, eine traurige Meldung erreichte mich nun: die Mitarbeiter der meiner Firma dürfen nun offiziell weder privat im Internet surfen noch private Emails schreiben und gehören nun auch zu einer dieser Spaß-Killer-Firmen (ob wir wohl unseren Schriftzug bald in Magenta umfärben??). Verboten! Zuerst habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht, weil, naja, unsere EDV-Abteilung ist wirklich nicht die fitteste und hat außerdem noch andere Aufgaben, aber jetzt wurde mir gesagt, daß es total einfach ist, solche Log-Daten einzusehen. Ich muß zugeben, daß das meine Blogaktivitäten wohl einschränken wird- natürlich kann ich schreiben und die Texte mit nach Hause nehmen und von dort aus veröffentlichen, aber worüber soll ich schreiben, wenn ich nicht mehr auf die Klatsch-und-Tratsch-Seiten darf, um mir meine morgendliche Dosis Pop-Fluff zu geben? Und außerdem, wer hat denn heute noch die Zeit in seiner Freizeit? Ja, ich weiß, es ist das gute Recht meines Chefs zu erwarten, daß man für das Geld tatsächlich auch arbeitet, und ich beschwere mich ja auch gar nicht... aber trotzdem. Es brechen dunkle Zeiten an... :-(

Naja, dafür kann ich mich an dem Gedanken hochziehen, daß Jan und ich am Freitag für eine Woche nach Holland fahren- kann’s gar nicht erwarten! Das Haus sieht im Internet super aus und auch wenn die letzte Arbeitswoche wohl etwas stressig wird (bin insgesamt 3 Wochen weg und muß meinen Platz einigermaßen anständig hinterlassen), das ist es bestimmt wert. Und für den Fall, daß es nur regnet, nehmen wir ungefähr Jan’s halben elektronischen Hausstand mit: Laptop, DVD-Player, Wii, Playstation 2, evt. Drumcomputer und Sampler... da fällt mir ein, auf jeden Fall auch noch Mehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel einzupacken, und vorsichtshalber auch noch einen kleinen Stromgenerator... sicher ist sicher.

12 Juni, 2008

Ooh, bummer!

Mark Wahlberg ist möglicherweise schon bald weg vom Markt! :-( Er hat bei der Premiere seines neuen Films „The Happening“ seine langjährige Freundin und Mutter seiner beiden Kinder Rhea Durham als seine zukünftige Ehefrau bezeichnet. Da gehen sie hin, meine zwar zugegebenermaßen vagen Hoffnungen... aber immerhin werden wir immer noch Bilder wie dieses haben:

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Na, auch nicht schlecht, in sofern erweise ich mich als fairen Verlierer und wünsche alles Gute.

(Ups- scheint wohl zu viel nackte Haut für Fotobucket gewesen zu sein. Dabei war es -natürlich!- nicht pornographisch oder so!)

DAS hier ist zwar auf den ersten Blick ziemlich eklig, aber andererseits rüttelt das vielleicht einige Leute auf, nicht ihren ganzen Müll in’s Meer oder an den Strand zu schmeißen. Ich persönlich bin ja immer für solche Guerilla-Attacken (wie zum Beispiel die, als Banksy einige Paris Hilton-CDs aus den Hüllen entfernt und mit seinen eigenen Paris-Hilton-CDs ersetzt hat), also Daumen hoch.

Gestern gab es ein Wiedersehen mit einigen Leuten aus meiner ehemaligen Klasse, und zwar mehr als geplant war. Eigentlich war ich nur mit Mimi in der Stadt verabredet, dann habe ich erfahren daß Beccy auch dabei sein würde, und als ich dann zum Pendel kam sah ich schon von weitem Beo am Nebentisch sitzen. Letzteres war wohl einer dieser Zufälle, die es nur in so einem kleinen (aber sympathischen) Dorf wie Bonn gibt. Jedenfalls ist Beo nach einer Weile zu uns gestoßen und wir haben richtig schön ausführlich über die alten und die neuen Zeiten geredet- und jetzt bereue ich es FAST, letzten Monat nicht beim 10-jährigen Abinachtreffen gewesen zu sein.

10 Juni, 2008

Wir sind alle gleich!

Außer wenn wir ein Y-Chromosom haben- dann sind wir gleicher. Gestern belehrte mich die Tagesschau, daß Frauen in Deutschland für den gleichen Job durchschnittlich ganze 22 % weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen - immerhin mehr als ein Fünftel, fast schon ein Viertel weniger. Keine Ahnung, wie die das überhaupt rechtfertigen- bei uns in der Firma bauen die Männer entweder Mist oder gucken den Baggern zu, die heute die Baumstümpfe auf dem Hof entwurzeln. Wenn man dafür mehr bezahlt wird, das kann ich auch- und sollte das irgendwie mit dem Vorhandensein eines Bierbauches zusammenhängen, das ließe sich bestimmt einrichten (zur Not frage ich Tom Cruise, ob ich das Kissen haben kann, daß bei Katie Holmes als Schangerschaftsattrappe gedient hat).

Am liebsten würde ich meine Mitkolleginnen zum Arbeitsstreik aufrufen, aber 1.) würden die eh nicht mitziehen (am Ende klappt es noch und wir bekommen das gleiche Gehalt- wo kämen wir denn dann hin, da hätten wir ja ein Thema weniger, über das wir uns beschweren könnten!) und 2.) würde man mir dann bestimmt nur vorwerfen, ich wäre einfach nur zu faul und würde das nur als Vorwand nehmen, um nicht im Büro zu sitzen (da könnte was Wahres dran sein). Aber wenn jemand anders einen solchen Streik planen sollte, bin ich gerne dabei. Aber auch nicht bedingungslos- mein Lieblingsspruch lautet seit Jahren schon „if there is no dancing at the revolution I‘m not coming“ (Danke, Emma Goldman).

In den USA sind die Leute da schon weiter, wie diese Werbung zeigt:



Hmm, aber vielleicht gibt es ja doch Berufe, bei denen gleiche Bezahlung vielleicht doch nicht so angebracht wäre- zum Beispiel Baseballspieler. Zumindest wenn man sich Mariah Carey ansieht, die wirft wie schlechter als ein Mädchen! Die Frau sollte irgendwo in Japan den ersten Wurf bei einem Baseball-Spiel tätigen und, naja, sagen wir mal, sie singt besser als sie wirft. Nicht viel besser, aber immerhin. Was sie am besten kann, ist "lächerlich aussehen“, darin macht ihr keiner was vor.



Naaja. Lassen wir das Thema- ich bin trotzdem froh, kein Mann zu sein.

Apropos Mann (na, wenn das keine aalglatte Überleitung war!): die Welt (oder zumindest ich) ist geschockt! Hier haben wir ein Foto von Matthew McConaughey beim Joggen- und zwar oben MIT! Was für ein Jammer- aber welch Überraschung! Ich dachte bis jetzt immer, Matthew und Joggen-im-T-Shirtt, das sind zwei vollkommen unterschiedliche Welten. Naja, auch wenn’s mir schwerfällt es zuzugeben: auch ich kann irren (verratet das bitte nicht Jan!).

Hingegen gar nicht überraschend: Beyonce ist nach eigenen Aussagen zu berühmt, um in die Kirche zu gehen. Aber die gute Nachricht: "I think God understands if I miss Sunday service“.

Und apropos Gott: "Thema Oprah", denn Oprah ist in den USA Gott. Nein, besser- Oprah ist in den USA das, was Gott in seinem nächsten Leben gerne wäre. Denn Oprah hat schon mal Autos an ihr Publikum verschenkt und lauter so Sachen- wenn das nicht besser als Gott ist (bei dem gibt’s immer nur Esspapier und Wein von zweifelhafter Qualität), dann weiß ich auch nicht. Wie dem auch sei, Oprah ist das Beste seit geschnitten Brot (und ich wette, Oprah bekommt beim Praktiker 20 % auf alles- auch auf Tiernahrung. Genau wie Chuck Norris), und das erklärt auch, warum das gesamte Publikum komplett ausrastet, weil--- naja, sie wissen nicht genau warum sie ausrasten, aber Oprah sagt daß es toll ist, und was Oprah toll findet, das ist definitiv ausrastungswürdig.

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Und hier noch ein Link zu einem Video, in dem eine Frau sich mit einem Segway hinlegt. Allerdings ist es nicht das, was es mir angetan hat (das hat man wahrscheinlich schon 10 Mal bei Upps-Pannenshow gesehen), sondern der Kommentar darunter: „Leider war es nicht die Nervige“. Wer das Video sieht weiß was gemeint ist.

Und außerdem finde ich die Vorstellung witzig, daß amerikanische Durchschnittsehefrauen öffentliche Orte mit Ihren Elektrorollergangs terrorisieren. Hat irgendwie was von Monty Python’s Hell‘s Grannies...

Oh, und weil wir gerade bei älteren Mitbürgern sind: Larry King ist auch so einer. Der ist ca. 103 Jahre alt (sieht zumindest so aus), hat schon seit 1985 eine Talkshow auf CNN und hatte sich letztens Janet Jackson eingeladen. Sie hat versucht ihm Tanzen beizubringen... und auf ganzer Linie versagt.



Aber okay- das war vielleicht von vorneherein keine so glorreiche Idee von ihm, sich da hinzustellen und Janet Jackson zu einem Dancebattle herauszufordern.

So, ein langer Post neigt sich seinem Ende zu, und übrigens darf ich verkünden- es war Nummer 500. Eigentlich sollte ich hierfür ein Feuerwerk vorbereitet haben, aber für mich kam das auch überraschend. 500 verschiedene Einträge mit dem, was mir so im Kopf herumkullert... das Internet ist schon eine tolle Sache- da darf man ungestraft seinen ganzen Blödsinn abladen. Naja, dann mal auf die nächsten 500... Cheers! ;-)

02 Juni, 2008

Ich kann's noch!

Samstag waren Jan und ich mit ein paar Freunden im Billa-Bonn, und ich habe festgestellt, daß ich mir anscheinend immer noch die Kante geben kann, ohne am nächsten Tag sterben zu wollen.
Eigentlich fing es relativ harmlos an: zuerst waren außer uns nur Coco und Nico mit von der Partie, und zusammen tranken wir in aller Ruhe das eine oder andere Bier. Dann kamen gegen 12 Steffi und Markus dazu, und ab da war dann jegliche Zurückhaltung vorbei und es brach ein frenetisches Besäufnis los. Auf die Details möchte ich nicht so gerne eingehen, ich sage nur soviel: es war nicht schön, es waren mehrere verschiedene Alkoholika im Spiel, und Jan und ich haben zusammen 65 € dagelassen.
Sonntag morgenmittag dann habe ich mich zuerst gar nicht getraut, so richtig aufzuwachen, weil ich mir sicher war, daß ich den Kater des Jahrhunderts haben würde, aber- nichts! Ich war ein bißchen müde, hatte aber Appetit und genug Energie, um mich auf die Suche nach einer geöffneten Bäckerei zu machen. Ich habe eine Laugenstange, ein Croissant, einen Berliner und die Hälfte eines Amerikaners verdrückt (verdammt, jetzt habe ich wieder Hunger!), ein bißchen gelesen, auf der Wii ein bißchen Mario Galaxy gespielt (macht echt Spaß!), ein bißchen ferngesehen, und irgendwann so gegen 4 ist dann auch Jan von den Toten auferstanden. Obwohl, kann man von Zombies sagen, daß sie von den Toten auferstanden sind? Jan war nämlich definitiv mehr tot als lebendig- das Prinzesschen verträgt mal wirklich gar nichts, die paar Bier... Um 6 habe ich ihn dann seinem Schicksal überlassen -entweder er würde die Nacht überstehen oder halt eben nicht- und habe mich nach Hause aufgemacht, wo ich es mir mit Battlestar Galactica auf der Couch bequem gemacht habe.

Und jetzt, Freunde, muß ich an dieser Stelle bekannt geben, daß BSG wirklich mit Abstand die beste Serie ist, die momentan im Fernsehen unterwegs ist. Von allen Serien die ich kenne (und Gott weiß, ich kenne viele) hat BSG die allerbeste Handlung- schon der Pilotfilm ist eine Sternstunde der TV-Geschichte, und dann wird es unglaublicherweise nur noch besser. Star Trek und Co. sind dagegen absolut Kinderkacke (ja, sorry, ist aber so) und sind mit BSG überhaupt nicht zu vergleichen. In den USA läuft derzeit die letzte Staffel, was zwar einerseits wirklich schade ist, auf der anderen Seite aber zwei positive Aspekte hat: erstens dankt die Serie dann ab, bevor sie in Mittelmäßigkeit versinken kann, und zweitens ist schon ein Prequel namens "Caprica“ in Planung, daß ebenfalls vielversprechend klingt.

Okay, sorry für diesen Pro-Battlestar-Wortschwall, der wahrscheinlich keinen interessiert, weil alle bei dem Wort "Science-Fiction“ an Star Trek denken und laufen gehen, aber die Serie ist sowas von verdammt gut, daß sie es sich verdient hat, in diesem illustren Blog erwähnt zu werden.