28 April, 2006

I'm so high...

... on shopping! Ich hatte einen richtig guten Tag (können 2 Blogs unterschiedlicher anfangen als der von gestern und dieser hier?)!! Es fing schon auf der Arbeit damit an, daß mein Chef um 7:15 einen kleinen, hmm, "Unfall" mit einem Pfefferstreuer hatte. Das Ergebnis: Pfeffer überall- auf seiner Hose, seinem Hemd, seiner Krawatte, in den Schuhen, auf dem Schreibtisch, im Teppich... ein Bild für die Götter! Ich glaube, wir haben 10 Minuten lang nur gelacht (in nies-sicherer Reichweite) und dann nochmal eine Viertelstunde später, als er festgestellt hat, daß er sogar in seine Brusttasche etwas reinbekommen hat; für den Rest des Tages haben wir ihn nur noch mit Dr. PepperPants genannt. Mit meinem Chef darf man das, zumindest an Freitagen (an Montagen würde ich das nicht versuchen). Als dann wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, habe ich festgestellt, daß ich die meisten unangenehmen Aufgaben schon gestern erledigt hatte, und ich habe es tatsächlich geschafft, fast pünktlich zu gehen (10 vor 11). Ich war einkaufen, habe zuhause 3 Stunden lang geschlafen, mich dann mit Sandra im Café Blau getroffen, und dann, ja, dann waren wir Shoppen. Ich brauchte ja Pullis, und man will's ja gar nicht glauben, aber ich habe tatsächlich zwei Stück gefunden... dazu noch ein total süßes Sommerkleid und ein Top und als Bonus obendrauf: einen weißen -bezahlbaren- Hosenanzug, nach sowas suche ich schon, seit ich den Vertriebsjob angenommen habe. Ein Hoch auf Xanaka, ich liebe diesen Laden!! Ich hätte wahrscheinlich noch gut das Doppelte dalassen können, zum Ende hin habe ich vorsichtshalber gar nicht erst richtig geguckt... aber ich meine, ich hätte da noch einen hellbeigen Blazer mit passender Hose und Rock hängen sehen... hmmm... Jedenfalls bin ich absolut, unglaublich, ultimativ happy über meine Einkäufe und freue mich auf den Sommer.

Zuhause haben zwei neue Folgen "Veronica Mars" auf mich gewartet (oh mein Gott, LOGAN!! Habe ich schon mal gesagt, wie abgöttisch ich diese Serie liebe?!), und jetzt, an diesem Freitag Abend um 22:48, werde ich in's Bett gehen und lesen und nicht im mindesten das Gefühl haben, etwas zu verpassen. Macht Ihr ruhig alle Party, ich habe ein Date mit Amelia Peabody und einer halben Tüte Chips, und morgen nachmittag gehe ich wieder klettern--- was braucht man mehr?

27 April, 2006

Monkey Business...

So, ich habe mich dank Linkin Park, Metallica, Audioslave, Live und Franz Ferdinand jetzt soweit beruhigt, daß ich bei Christina Aguilera angekommen bin (was bei mir immer ein gutes Zeichen ist) und mich den Bildern von unser Kletter-Session am Dienstag widmen konnte. Benni hat Resident-Rooster-in-the-Basket gespielt und durfte sich gleich mit 4 Frauen schmücken... was ihm allerdings angesichts des Geschnatters spätestens nach 5 Minuten ein wenig auf die Nerven gegangen sein dürfte. Sonderlich damenhaft haben sich Marija, Jele und Julia allerdings nicht benommen (wer hätte gedacht, daß so zierliche Menschen so laut rülpsen können?! Ich meine, die haben doch kaum Klangkörper! Muß ein halltechnisches Wunder sein), und spätestens, als sich im McD alle nach ihm umgeguckt haben und er Pimp spielen durfte, dürfte er in seinem Element gewesen sein.

Aber nun zum Klettern. Sowohl Julia als auch Marija haben es in der großen Halle bis ganz unter die Decke geschafft- hier die Beweisfotos:



Ich selbst habe meinen ersten (kleinen) Überhang geklettert- war anstrengender, als ich es von einer 4 erwartet hätte, aber oben war ich dann letzten Endes doch.


Tja, und Jele... nun ja, Jele hatte vielleicht nicht die Kraft, ganz bis nach oben zu kommen, aber dafür hat sie was anderes- und zwar ungefähr 3 Meter 50 lange Beine:


Und Ehrgeizling Benni hat sich an die berüchtigte gelbe Überhang-5 gemacht, die seit unserem letzten Besuch umgesteckt worden ist und jetzt noch schwieriger geworden ist:

Hier sieht es noch ganz vielversprechend aus...


... hier nicht mehr. Naja, beim nächsten Mal. ;)


Fairerweise muß ich dazu sagen, daß Benni beim ersten Anlauf schon AUF dem Überhang stand. Außerdem bekommt Benni einen Extrapunkt für besondere Sicherheitsmaßnahmen- denn wer sogar beim Hallenklettern Shorts mit Reflektorenstreifen trägt, dem liegt die Sicherheit besonders am Herzen. Vorbildlich! ;)

Apropos Sicherheit: hier noch ein kleiner Crash-Kurs im richtigen Sichern. Bitte ankreuzen:

O SO ist es richtig!
O SO ist es richtig
(Auflösung hier)

Hiernach kam dann noch eine Chalkbag-Schlacht, nach der ICH zwar aussah, als hätte ich mich in einem besonders dreckigen Klassenzimmer unter der Tafel gewälzt- dafür sahen aber die anderen aus, als hätten sie sich in einem besonders dreckigen Klassenzimmer unter der Tafel gewälzt und dann noch schmutzige Dinge getrieben. Tssk, tssk, tssk. Kinder. (die restlichen Fotos gibt es hier)

Grummel grummel grummel

Um eins mal gleich klarzustellen: dieser Tag ist nicht gut! Genauer gesagt: er ist scheiße. Jawohl, Fäkaliensprache, aus meiner sonst so erklecklichen Feder, aber es geht nicht anders.
Dieser Tag war schon scheiße lange bevor der Wecker geklingelt hat. Ich war gestern um Viertel nach 10 zuhause, bin in’s Bett gegangen und –o Wunder- auch direkt eingeschlafen. Um genau 00:08 wache ich schweißgebadet auf, weil ich einen Albtraum hatte (und ich habe sonst NIE Albträume- wo kam der jetzt auf einmal her?!); gegen 3 mußte ich aufstehen, weil ich Nachdurst hatte (und dabei habe ich gestern Abend nur einen Cosmo getrunken!); um 5:17 werde ich vom Radiowecker geweckt mit irgendeiner Coldplay-Schnulze (naja, "wecken" würde ich das nicht nennen- "wachjammern" trifft’s viel eher. Ich kann Coldplay nicht ausstehen, die sollen aufhören, ständig nur rumzuheulen! Verdammt, Chris Martin ist Multimillionär und knallt Gwyneth Paltrow- worüber kann der sich denn beschweren? Vollkommen unglaubwürdig!); um 5:24 (meine Snooze-Funktion geht immer 7 Minuten) reißt mich dann Melanie C mit ihrem "All I see is lo-ho-ho-hove"-Gejaule aus dem Schlaf (zumindest Tanja müßte wissen, wie sehr ich dieses Lied hasse!!); um 5:31 kamen Nachrichten (Merkel zu Besuch bei Putin- bleh. Verstehen sich bestimmt gut. Beide häßlich.); und als dann um 5:38 bei den deutschen Betroffenheitsrappern Rapsoul Gott Geflügel verschenkt hat, hatte ich die Nase vom Radio so voll, daß ich aufgestanden bin. Soviel zur Nacht.
Der Tag ist natürlich auch nicht besser. Es ist total grau und eklig kalt; ich muß mich mal wieder mit neuen asiatischen Disponenten rumschlagen, die keine Ahnung von nichts haben; ich muß für meine Kollegin Urlaubsvertretung machen und mich mit ihren schwäbelnden Kunden auseinandersetzen, die ich schlicht und ergreifend einfach nicht verstehe (am besten ist immer noch Frau "Wuschthorn"- die kann noch nicht mal ihren eigenen Namen aussprechen); auf meinem Schreibtisch liegt nur Mist... Und überhaupt haben sich alle kleinen Dinge hier gegen mich verschworen! Eine Vorgangsleiste reißt und verteilt den ungefähr 15.000-seitigen Schriftverkehr bunt verstreut gleichmäßig über mein ganzes Büro; mein Tacker ist alle; das Tipp-Ex ist vertrocknet; das Fax hat ausgerechnet dann Papierstau, als ich davor stand, und Jenny hat's gesehen, deswegen konnte ich mich nicht wie sonst unbemerkt davonschleichen und jemand anderen das Problem lösen lassen; eine Schublade ging auf aber nicht mehr zu, so daß ich jetzt die anderen Schubladen auch nicht mehr aufkriege; das Stempelkissen ist mir böswillig in’s Gesicht gesprungen, und versuch‘ mal einer, das blaue Zeug abzuwaschen, ich sah aus wie Katharina vom anderen Stern!; ich hab‘ mir am Papier den Finger geschnitten; und dann ist zu allem Übel auch noch mein orangener Textmarker verschwunden- mal wieder!
Ich will bloß noch nach Hause, "Veronica Mars" gucken, mich dann mit einer Tüte Chips in’s Bett verziehen, bis maximal 9 Uhr lesen und dann schlafen, schlafen, schlafen... aber nein, es ist Julia’s letzte Woche in Bonn, ich hab‘ sie schon gestern versetzt und deswegen sollte ich heute Abend noch in die "Rheinlust"- ausgerechnet der Laden, warum nur? Der hat doch gar nichts! Apropos nichts haben- ich habe keine Sommerpullis, wollte eigentlich diese Woche nach der Arbeit die Stadt unsicher machen, hab’s aber nicht geschafft. Zum Friseur muß ich auch noch und weiß auch nicht, wann ich das schaffen soll, Sonnenbank stand auch auf dem Plan, kann ich auch vergessen; ich bin noch nicht mal dazu gekommen, mir die Fotos vom Klettern am Dienstag anzusehen... aber dafür steht ein langes Wochenende vor der Tür, wo wahrscheinlich gar nichts ansteht, so daß ich drei Tage lang nur zuhause rumsitzen und mich langweilen werde. Ich werde viel zu viele Chips essen, die Hosen werden noch enger sitzen und ich werde wieder Pickel bekommen.
... aber was ich eigentlich schreiben wollte: habe ich schon erwähnt, daß ich heute schlechte Laune habe? Nein? Here goes: ich habe heute schlechte Laune.

24 April, 2006

Das Wort des Tages:

"FÜNÜFÜNÜFÜNÜ".
Aus einem nicht weiter spezifizierbaren Grund lachen Andrea und ich uns schon den ganzen Tag schlapp darüber- sie hat angefangen! Andrea hat Schuld, wenn wir aufgrund von mangelnder Ernsthaftigkeit gefeuert werden. Was durchaus im Bereich des Möglichen wäre, wenn mein Chef heute im Haus wäre- sonst macht er auch immer total viel Scheiß, aber montags hat er immer schlechte Laune und findet dann gar nichts witzig.
Der Versprecher des Tages kommt übrigens von Jenny in einem Gespräch mit einem Kleinkunden: "Das tut mir leid, aber da sind mir leider die Beine gebunden!". Sogar besser als das "zweischneidige Pferd" von unserem Geschäftsführer damals in der Betriebsversammlung... Und wie war das nochmal mit in-die-Hose-gegangenen-Sprichwörtern, Veri?? Könnte uns nie passieren, sowas.
Hach ja, Montage, wenn der Chef nicht da ist...

MWUAHAHAHAHAA!!!

Worte können nicht ausdrücken, wie sehr ich gerade gelacht habe, als ich vorhin via Trent die Nachricht gelesen habe, daß Tom Cruise sich bei der Namensgebung seiner Tochter Suri "Alien" Cruise anscheinend ... vertan hat. Herr Cruise dachte wohl, Suri hieße "Prinzessin" auf Hebräisch, laut diversen Linguisten bedeutet Suri allerdings auf Hebräisch nur "Person aus Syrien" oder auch (wenn eine Frau mit Suri angesprochen wird) "Geh weg!". Außerdem bedeutet "Suri" in diversen indischen Dialekten wohl angeblich (habe das nicht weiter überprüft) "spitze Nase" oder auch "Messer", auf japanisch "Taschendieb", auf bengalisch "Einbruch", auf indonesisch "Konkubine", auf javanesisch "Kamm", auf estnisch "Tod" und auf panjabi "weiblicher Esel". Darüber hinaus ist Suri (wie meine weitere Internetrecherche ergab; schließlich betreibe ich hier -mehr oder weniger- seriösen Investigationsjournalismus, y’all!) laut Wikipedia auch eine seltene für Ihre außergewöhnliche Sprungkraft bekannte Alpaca-Rasse (wenn man bei Google "Suri" eingibt, sind drei der 6 ersten Hits Alpacas- und Suri-Zuchtstuten-Seiten), ein äthiopischer Volksstamm, ein Stamm in Afghanistan, ein Stamm der Khatris (Punjab) UND der Name eines dicken weißen Wurms, der auf dem Speiseplan von Amazonas-Eingeborenen steht. LOLOLOLOLOLOLOLOLOL!!! Sollte das arme Mädchen jemals eine Weltreise machen, wird es also entweder beschimpft, ausgelacht, für ein Mitglied eines 3.-Welt-Volksstammes gehalten oder festgenommen... rosige Aussichten. Way to go, Tom! Warum verteilst Du auch hebräische Namen, wenn Du davon keine Ahnung hast? Ach ja, richtig, weil bei Dir alle Sicherungen durchgebrannt sind, deswegen. Fast vergessen. Naja, mit einem Namen wie "Molly" wäre sowas jedenfalls nicht passiert.
Wunderbare Bilder zu TomKat & TomKitten gibt’s hier- das beste Mittel gegen Montagsdepression!
Und, ja, ich gebe zu- liebe diese ganze Sache und könnte stundenlang darüber referieren! Angefangen mit dem Vorfall mit Oprah's Couch über den falschen Babybauch bis hin zu dieser Namensgeschichte... love, love, love it! Freu' mich schon, was als nächstes kommt. Würde mich nicht überraschen, wenn bekannt würde, daß Michael Jackson irgendwie an der Zeugung dieses Babies beteiligt gewesen ist... fragt mich nicht wie, aber meiner Ansicht nach sind Jackson und Cruise ungefähr auf einem Level... es würde passen. Ich sag' ja auch nicht, daß es so ist... aber es würde mich nicht überraschen... hmmm...

23 April, 2006

I did it!

... nein, nicht was Ihr jetzt wieder denkt. Tssk, tssk, tssk. Nein, ich habe am Donnerstag die rote Tour geschafft (Lena, das war die coole Tour in der Ecke), und fast hätte ich einen komplizierten Teil der gelben 5 geschafft, mit Überhang und allem... naja, nur fast, aber immerhin war ich schon deutlich besser als Samstag davor. Die blaue 4 war diesmal auch ein weit weniger großes Problem als beim letzten Mal, und meine Arme waren weniger schnell müde. Diesmal war ich mit Benny (aka Resident Blog Commentator) da, und ich muß uns wirklich loben- ich fand uns richtig gut! Naja, zumindest für blutige Anfänger. Jedenfalls hatten wir Spaß, und das zu einer Uhrzeit, wo ich eigentlich schon längst im Bett liegen müßte. Ist es sehr falsch von mir, daß ich mit Schadenfreude festgestellt habe, daß ich fast jedes Mal weitergekommen bin als Benny? Aber ich muß sagen, ohne sein Chalkbag hätte ich es nie geschafft. Habe mich nämlich von Benny zum Chalkbagging konvertieren lassen- hier und da war das echt ganz nützlich (vor allem, wenn Benny vorgeklettert ist und die ganzen Griffe vollgeschwitzt hat... ;-D).

Freitag morgen war dann allerdings sehr viel weniger lustig- meine Arme haben weh getan und meine Fingerspitzen waren immer noch total empfindlich. Habe dann auch verhältnismäßig pünktlich Schluß gemacht und hab' mich zuhause erstmal ausgeschlafen, bevor ich mich zu Anita's "Rice Bag Has Fallen"-Party aufgemacht habe. Da erwartete uns wieder einmal eine köstliche, dem Anlass entsprechend dekorierte Karamelltorte:


Im Laufe des Abends konnten wir dann zwei Dinge beweisen:

1.) Ja, auch in einer 20 m²-Wohnung kann man durchaus eine Küchenparty veranstalten, und


2.) Olli und Chris haben sich auch nach fast 8 Jahren nicht verändert.


Nach viel zu wenig Schlaf gab es dann morgens den Rest Torte zum Frühstück. Manche Dinge ändern sich eben nie... (z. B. auch, daß draußen zu rauchen manchmal interessante, hmm, "Nebenwirkungen" hat...)